INPERA, die digitale Beschaffungsplattform für Baumaterialen


Unternehmensbeschreibung

Geschäftsführer Jannes Viebrock

INPERA entwickelt die digitale Beschaff­ungs­platt­form für die Bau­industrie, um die Bestell­prozesse zwischen Lieferanten und Bau­unternehmen zu stan­dar­disieren. Ein Drittel der Bau­kosten wird durch Material­kosten verursacht; in Deutschland entspricht dies jährlich 77 Milliarden Euro. Die 360.000 deutschen Bauunternehmen und Handwerksbetriebe allokieren aufgrund von starker Marktfragmentierung auf Anbieterseite, aufwendiger Produkt- und Preissuche, ineffizienter Bestellwege und unsicherer Verfügbarkeiten bislang zu viele Ressourcen auf die Materialbeschaffung. Auf seiner digitalen Einkaufsplattform bietet INPERA diesen Unternehmen durch eine große Tiefe an Materialdaten und intelligenten datengesteuerten Schnittstellen erhöhte Preistransparenz, Zeitersparnis, Service und bereits heute Deutschlands größtes Sortiment. Durch die Bündelung von Beschaffungskanälen, Automatisierung von Informationsflüssen, Vereinheitlichung von Schnittstellen, Etablierung von Prozessstandards und Bereitstellung qualitativer Stammdaten wird INPERA zukünftig Bauabläufe völlig neu definieren.

Warum wir investiert haben

Einer der ausschlaggebenden Gründe ist der ‚unfair Advantage‘ des Teams. Geschäftsführer Jannes Viebrock hat sich in den letzten 15 Jahren umfassende Kenntnisse über die Baumaterialienwirtschaft angeeignet, denn er war sowohl für große Baumaterialienhändler als auch -hersteller sowie für eines der führenden Beratungsunternehmen in diesem Bereich und damit auf beiden Seiten des stark optimierungsfähigen Beschaffungs-Prozesses in der Bauindustrie tätig.

Die Immobilienwirtschaft im Allgemeinen ist in ihren Prozessen in vielerlei Hinsicht in den achtziger Jahren stehengeblieben. Die Baubranche im Besonderen aber hat sich gefühlt sogar seit 100 Jahren nicht fundamental weiterentwickelt. Hier sehen wir enormes, weit überfälliges Digitalisierungspotential und halten INPERA für das aktuell erfolgversprechendste Projekt.

 

Simplifa, der digitale Property Manager für Aufzüge


Unternehmensbeschreibung

Simplifa

Das PropTech-Startup Simplifa bietet mithilfe von Smart Building- sowie Internet of Things-Technologien Immobilieneigentümern einen Rundum-Service im Bereich Aufzugsmanagement und betreut bereits heute über 1.000 Aufzugsanlagen. Aufzüge stellen einen „Pain Point“ für ihre Besitzer dar: Die Betriebs- und Instandhaltungskosten des Aufzugs verursachen auf den Quadratmeter bezogen mit die höchsten Kosten im Objekt und Ausfälle generieren extreme Unzufriedenheit bei den Nutzern, hohen Betreuungsaufwand bei den Verwaltungen und können sogar zu berechtigten Mietminderungen führen. Die Umsetzung der Betreiberpflichten, wie Wartung, Dokumentation und Reparatur, liegt in der originären Verantwortung der Immobilieneigentümer. Dies geschieht jedoch aufgrund des hohen Aufwands und des oftmals mangelnden Fachwissens meist nicht nur ineffizient, sondern birgt auch Rechtsrisiken, etwa durch unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen. Zudem herrscht bei den Instandhaltungskosten zwischen Inhaber/Verwalter und Aufzugswartungsunternehmen eine hohe Informationsasymmetrie, die häufig zu unverhältnismäßig hohen Kosten führt.

Simplifa strukturiert, optimiert und betreut Aufzugsportfolios seiner Kunden. Das Startup dient Eigentümern und Aufzugsservice-Unternehmen als zentraler Ansprechpartner und fungiert bei Verhandlungen als Experte auf Augenhöhe. Jeder Aufzug wird technisch begangen und in 360°-Aufnahmen erfasst, um einen virtuellen „Elevator Twin“ nachzubilden. Bei Störungen der Anlage kann das Wartungsunternehmen dank des „Elevator Twin“ ohne vorheriges Aussenden eines Technikers eine wesentlich schnellere und gezieltere Reparatur gewährleisten. Dank Simplifa werden somit die Betriebs- und Instandhaltungskosten des Aufzugs bei gleichbleibenden Leistungsinhalten regelmäßig um ca. 30% gesenkt. Zukünftig wird durch die Übermittlung von Sensordaten eine herstellerübergreifende Echtzeit-Analyse für ein Predictive Maintenance System zur Verfügung stehen, wodurch die manuelle Prüffrequenz der Aufzüge verringert und besonders kostenintensive Anlagenausfälle im Vorhinein vermieden werden können.

Warum wir investiert haben

Bislang gab es noch keinen digitalen Spezialisten, der Immobilieninhabern eine Rundum-Sorglos-Lösung geboten hat. Der Bedarf dafür wird durch Simplifas verschiedene Kunden aus allen Assetklassen bestätigt. Simplifa hebt das enorme Optimierungspotential in diesem großen, bislang wenig adressierten Markt und liefert durch technologische Lösungen eine Win-Win-Win-Situation für Immobilienbestandshalter, Wartungsfirmen und Mieter.

Besonders überzeugt auch das Gründerteam. Ludwig von Busse kennt dank jahrelanger Tätigkeit für Otis die Branche in- und auswendig. Hubertus von Schierstaedt bringt sein interdisziplinäres Management- und Finanzwissen aus über einem Jahrzehnt als Geschäftsführer und aktiver Gesellschafter verschiedener Bau- und Immobilienfirmen ein.

Aus Sicht eines Risikokapitalgebers ist das Geschäftsmodell zudem wirtschaftlich attraktiv: Die Verträge mit Simplifa werden auf Subscription-Basis ausgestellt, das heißt es werden regelmäßig wiederkehrende Erlöse produziert, und zwar über eine viele Jahre andauernde Kundenbeziehung.


Das Team und die Ausrichtung von PT1 hat uns vom ersten Tag an begeistert! Die professionelle Zielstrebigkeit, mit der der Beteiligungsprozess geführt und das internationale Netzwerk für Geschäftsanbahnungen geöffnet wurde, zeigt den Unternehmergeist nicht nur der handelnden Akteure, sondern des gesamten Umfelds bei PT1. Solche Partner kann man sich auf der eigenen Seite nur wünschen - Simplifa freut sich sehr auf die gemeinsame Zukunft!

-- Hubertus von Schierstaedt, Geschäftsführer und Mitgründer von Simplifa